Der Laufener Landweizen steht kurz vor der Reife

Wieninger Einzelmeldung

 

17.07.2017

Die Hitze der vergangenen Sommerwochen und dazu immer wieder der so wichtige Regen der kurzen Gewitterschauer tat ihm gut: Der Laufener Landweizen steht prächtig auf dem circa 2 ha großen Feld des Landwirts Oswald Öttl in Triebenbach bei Laufen. Davon konnten sich Braumeister Bernhard Löw und Brauereichef Christian Wieninger kürzlich überzeugen und freuen sich schon sehr auf die nun bald für sie anstehende Arbeit. Bis jetzt konnten sie nur tatenlos zusehen, wie das „Alte Getreide“ heranwächst und reift. „Spannend“, so Christian Wieninger, „und erfreulich zugleich!“ Er kann mit dem aus einer Bierlaune heraus entstandenen Wunsch, ein „Rupertiwinkler Lokalbier“ zu brauen, einer erst 1996 wiederentdeckten alten Weizensorte zu mehr Bekanntheit verhelfen. Im Erzbistum Salzburg ehedem beheimatet und von der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege Laufen aus 50 erhaltenen Körner mühsam wieder zu einer für die Ausgabe an die Bauern aussaatfähigen Menge vermehrten Weizensorte gilt dieses Getreide inzwischen als „Geheimtipp“ für so manche Backware und ab jetzt auch für ein ganz besonderes Bier.

Nach dem Drusch des Getreides noch voraussichtlich im Juli und der zur weiteren Verwendung aufwendigen Aufbereitung wartet die Brauerei noch auf die Ernte des in Teisendorf angebauten Hopfens beim Hopfenzupferfest am 8. September. „Dann beginnt die Arbeit in der Brauerei,“ so Braumeister Bernhard Löw, „und ich kann zusammen mit der auch hier in Triebenbach angebauten Braugerste das erste „Rupertiwinkler Lokalbier“ einbrauen.“ Ab Mitte Oktober sollen dann 8000 Liter eines neuen Geschmackerlebnisses das Ergebnis sein!