Großartiges Musikfest in Teisendorf

Wieninger Einzelmeldung

 

28.07.2010

„Da leuchtet etwas vom Reich Gottes, wenn alle so zusammenhelfen. Es leuchtet etwas vom Glanz des Reiches Gottes, den wir finden in der Harmonie und Symphonie der bayerischen Heimat, der Musik, der Tracht, der Festlichkeit. Unsere bayerische Heimat ist reich gesegnet: der Himmel weiß-blau, die Wiesen saftig grün, die Felder, die Berge und die blauen Seen…..“. Pfarrer Karl Ellmann sprach den 2400 Musikantinnen und Musikanten aus der Seele, die zum Fest des 100jährigen Bestehens der Musikkapel-
le Teisendorf mit 50jährigem Jubiläum des Vereins und zugleich der Feier des 45. Bezirksmusikfestes nach Teisendorf gekommen waren.

Beim Empfang auf dem Marktplatz konnte der Vorstand des Musikvereines Matthias Mooser  50 Musikkapellen und 19 Ortsvereine begrüßen.

Sichtlich ins Gesicht geschrieben stand dem Festleiter Thomas Gasser die Freude an diesem gelungenen Fest beim Ausmarsch aus dem Festplatz zum Festzug durch den Ort. Dicht gesäumt die Straßen von den Besuchern. Zu den Musikkapellen und Ortsvereinen reihten sich die 8 Festwägen ein. Die Musikkapelle zeigte kunstvoll gerichtet Musikinstrumente, der Trachtenverein D’Raschenberger Teisendorf führte eine Nachbildung der Ruine Raschenburg mit, der St. Josefs Verein zeigte ein wunderbar geschmücktes Feldkreuz und das Braugespann der Brauerei Wieninger beschloss als letzter Wagen den Festzug. Auf der Ehrenkutsche nahmen die  Mandatsträgern des Landes Sepp Daxenberger und Roland Richter, Friederike Steinberger, die Geschäftsführende Präsidentin des Musikbundes Ober- und Niederbayern  und Bürgermeister Franz Schießl platz und in einer weiteren Ehrenkutsche  Monsignore Pfarrer Karl Ellmann, Pater Fabian, Pfarrvikar Horst Kress und Landrat Georg Grabner. Besonders die Marktstraße mit ihrer geschlossenen Häuserzeile gab der in ihrer facettenreich gebotenen Blasmusik eine einmalige Akustik, immer wieder mit viel Applaus bedacht.

„Ein gelungenes Fest, schönes Wetter, wunderbare Kulisse, herrliche Blasmusik und reibungsloser Ablauf im Festzelt. Was will man mehr. So schnell gehen wir heute nicht heim.“  Bis in den späten Nachmittag feierten die Musikanten, spielten im Ehrenspiel auf der Bühne und gesellten sich später zum Spiel in lockeren Gruppen an den Tischen zusammen, die Freude an ihrer Musik immer wieder zum Ausdruck zu bringen.