Was Pater Albrechtus beim Starkbierfest in Neukirchen alles zu berichten wusste

Wieninger Einzelmeldung

 

21.04.2011

Viele Dorfbewohner mussten sich "dablecken" lassen.

Wer  beim Starkbierfest "dableckt" wird, dem kann es unter Umständen stinken, wer nicht dran kommt, dem ist es auch nicht recht, könnte man auch heuer wieder über das sagen, was Pater Albrechtus in seiner Fastenpredigt und die Stammtischler alles vortrugen.
Bereits zum achten mal hatten die Neukirchner Vereine am vergangenen Samstag zum Starkbieranstich nach Neukirchen eingeladen und der Saal im Haus des Gastes war lange vor Beginn der Veranstaltung wieder brechend voll. Kein Wunder, wollte doch jeder miterleben, wie der andere "dableckt" wird.
Nach einigen einleitenden Musikstücken der Blaskapelle Neukirchen unter Leitung von Thomas Prechtl begrüßte Martin Maier die Anwesenden, besonders die drei Bürgermeister der Gemeinde, Franz Schießl, Gernot Daxer und Georg Quentin, die Gemeinderäte Norbert Schader und Thomas Gasser mit Gattinnen sowie eine große Abordnung der Brauerei.  Maier bedankte sich bei der Brauerei für die schöne Saaldekroation, die diese kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Im Namen der Privatbrauerei M.C.Wieninger und deren Brauereichef Christian Wieninger  bedankte sich Verkaufsleiter Markus Waldmann  bei den Neukirchner Vereinen, dass sie wieder das nun schon traditionelle Starkbierfest organisiert haben. Die Starkbierzeit ist eine sehr schöne Zeit, weil sie gutes Bier, Politik, Kultur, Lebensfreude und Geselligkeit, einfach alles, was unsere bayerische Lebensweise  ausmacht, in Einklang bringt. Darum haben unsere Braumeister auch heuer wieder einen ganz hervorragenden Impulsator gebraut, dunkel, kräftig und gewaltig gut, meinte Waldmann, der den Anwesenden zurief:  Prost, lassen Sie ihn sich schmecken
Bürgermeister Schießl nannte Neukirchen mit seinen vielfältigen Vereinen eine Kulturmetropole, denen es wieder gelungen ist, ein Starkbierfest mit hohem Niveau und kulturellem Programm zu veranstalten. Hier werde Tradition und Brauchtum in besonderer Weise gepflegt. Schießl bedankte sich bei allen Mitwirkenden, besonders beim Hauptorganisator Martin Maier und allen Helfern. Er freue sich schon auf einen höchst vergnüglichen Abend, an dem sicher wieder so manches ans Licht kommen wird, was der Neukirchner Geheimdienst im letzten Jahr wieder alles zusammengetragen hat.
Nach einem schneidigen Musikstückl ging es dann ans Anzapfen. Mit einem großen Schaber und dem Schlegel bewaffnet und unter Assistenz von  Wieninger-Verkaufsleiter Markus Waldmann und Martin Maier zapfte der Bürgermeister an, konnte aber nicht verhindern, dass durch den übergroßen Druck im Faß ein paar Maß verloren gingen. Trotzdem schmeckte die erste Maß ganz hervorragend und die Akteure prosteten sich mit einem kräftigen Schluck aus den Maßkrügen zu. Was passte da besser drauf als der Bayerische Defiliermarsch der Musikkapelle.

Es waren sich alle einig, dass es im nächsten Jahr wieder ein Starkbierfest in Neukirchen geben muss, die Verantwortlichen werden schon gleich wieder mit dem Sammeln von Begebenheiten anfangen.